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urbant ist ein Magazin für Menschen die ihre Stadt aktiv mitgestalten wollen. Durch verschiedene Blickwinkel auf Wohnen und Stadt wird das Bewusstsein für das urbane Zusammenleben gefördert.

Das Magazin regt zum Hinterfragen, Handeln und aktivem Stadt gestalten an. Wir wollen einen Dialog darüber anstoßen, wie wir in unseren Städten zusammen leben!

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issue no.2

urbant vol 2

über die solidarische Stadt

Wie gerecht sind eigentlich Städte?
In der Theorie steht der urbane Raum für einen Ort der Durchmischung, Überlagerung und Vielfalt. Unterschiedliche Wahrnehmungen und Lebensvorstellungen treffen hier aufeinander. Und doch werden sie den Bedürfnissen einer vielfältigen Stadtgesellschaft selten gerecht.

Die zweite Ausgabe des Magazins urbant umfasst verschiedene Perspektiven auf Stadt, ihre Exklusivität, aber auch ihr Potential einen sozial-räumlichen Wandel anzustoßen. Durch Essays, Illustrationen, Interviews und künstlerischen Annäherungen werden Voraussetzungen und Visionen einer solidarischen Stadt diskutiert.

Die Beiträge setzen sich mit normativen Vorstellungen von Stadt, räumlichen Ausdrucksformen und Folgen von Diskriminierung, sowie Anstößen und Gesten der Veränderung im Stadtraum auseinander. Insbesondere wird in der Ausgabe eine kritische Reflexion der Gestaltung und Planung von Stadt sowie die Rolle zivilgesellschaftlicher Initiativen vertieft.

Das Spektrum der behandelten Themen reicht von kritischen Auseinander-setzungen mit Ableismus, dem Male Gaze, einer kolonialen und rassistischen Straßennamensgebung, Hierarchie-strukturen im Theater und Adultismus über die Untersuchung von Wohnraum-typologien und Urban Commons bis hin zur Bedeutung der Erinnerungskultur und zivilgesellschaftlicher (kleiner) Interventionen.

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issue no.1

urbant vol 1
»ich bin privat hier«

über die Positionierung des Einzelnen zum Ganzen

In der Parabel von der Gesellschaft der Stachelschweine rückt an einem frostigen Wintertag jedes Tier hin und her, bis alle die erträglichste Position zueinander gefunden haben, in der weder die Kälte zu groß ist noch die Stacheln des Nachbarn zu schmerzhaft sind. Es geht übertragen um das Verhältnis von Nähe und Distanz in unserem Miteinander in der Stadt. Dieses wollen wir untersuchen und Möglichkeiten finden, sich zu bewegen, zu verändern, eine Neupositionierung vorzunehmen. Wie kann gebaute Umwelt ein verändertes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz ermöglichen? Und, nicht zuletzt, wie wird diese Vorstellung der gebauten Stadt verhandelt?
Dieser Suche widmet sich die erste Ausgabe des Magazins Urbant.

Inhalt

Bilder einer Stadt

Wie wirken sich die Vorstellungen vom Wohnen auf das Bild der Stadt aus?

Zwischen Öffentlich und Privat

Die Verschiebung der Grenze von Privatheit im Bezug auf das Wohnen.

Über die Stadtproduktion

Die Stadt als Austragungsort des Gemeinwesens. Theoretisches Modell von den Ebenen der Wissens-, der Materiellen- und der Bedeutungsproduktion der Stadt.

Außerdem: Fotostrecken, Interviews und Gastbeiträge

Anlässlich der Herausgabe der ersten Ausgabe von  urbant  sind die Macher des Magazins an den Grabowsee in Brandenburg gefahren, um das Kollektiv Kabrise zu besuchen, die dort für einen Monat in einem leerstehenden Gebäudekomplex wohnten.

Vor dem Hintergrund der Hauptthesen der Magazinausgabe haben wir uns über das Verhältnis von Öffentlich und Privat und die Möglichkeiten der Mitgestaltung des Umfelds unterhalten. Der daraus entstandene Film ist hier zu sehen:

Herausgeber: ADAPTER e.V. // urbant@adapter-stuttgart.de // 1. Auflage Juli 2020