mitwirkende

Elif Kälberer, Richard Königsdorfer und Paul Vogt sind Mit-Initiatoren der Gruppe ADAPTER. Im Rahmen der Aktionen von ADAPTER beschäftigen Sie sich mit der Planung eines temporären Wohnprojekts, bei dem neue Formen des Wohnens und Mitgestaltens erprobt werden. Sie studierten Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart.

Vivien Staff ist Kommunikationsdesignerin, Illustratorin und Fotografin. Nach Ihrer Ausbildung zur Grafikdesignerin studierte sie an der Fakultät für Gestaltung in Pforzheim.
Website: vivienstaff.com
Instagram: @staffienvivi

Christian Holl studierte zunächst Kunst, dann Architektur in Aachen, Florenz und Stuttgart. Er gründete mit Ursula Baus und Claudia Siegele 2004 frei04 publizistik, eine Partnerschaftsgesellschaft, die das Online-Magazin Marlowes zu den Themen Architektur und Stadt herausgibt.
marlowes.de

Ida Liliom studiert Journalismus und engagiert sich in dem Stuttgarter Verein Queerdenker.

Sarah Jansens und Larissa Haas’ photographische Arbeiten sind in der Werkstatt für Fotografie im Rahmen einer Seminarveranstaltung des Studiengangs Architektur und Stadtplanung an der Universität Stuttgart, Institut für Darstellen und Gestalten,  unter der Leitung von Boris Miklautsch entstanden. 

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issue no.1
»ich bin privat hier«

über die Positionierung des Einzelnen zum Ganzen


Privat sein, das geschieht im städtischen Umfeld zunächst einmal innerhalb der eignen vier Wände. Jenseits der Wohnungstür hingegen pulsiert das öffentliche Leben, findet Austausch, Begegnung, ja die Stadt selbst, statt. In der Beziehung der Wohnung zu ihrer Umgebung bildet sich in gewisser Weise das Verhältnis von Nähe und Distanz zu unseren Mitmenschen in der Stadt ab. Jedoch, bei der Differenzierung von Stadt- und Wohnraum greift die Unterscheidung anhand der Kriterien öffentlich oder privat zu kurz. Wohnen wir nicht auch in vielfältigen Gemeinschaften? Sind wir nicht auch außerhalb unserer Wohnung privat? Ist nicht auch das Wohnumfeld, die Stadt, Teil des Ortes, an dem wir wohnen? 

Wie positioniert sich also die Wohnung zur Stadt, der Einzelne zum Ganzen? 

Zu dieser Frage, wie private und öffentliche Räume in der Stadt zueinander in Beziehung stehen, gesellt sich die Suche nach Gestaltungsmöglichkeiten. In der Parabel von der Gesellschaft der Stachelschweine rückt an einem frostigen Wintertag jedes Tier hin und her, bis alle die erträglichste Position zueinander gefunden haben, in der weder die Kälte zu groß ist noch die Stacheln des Nachbarn zu schmerzhaft sind. Es gilt also das Verhältnis von Nähe und Distanz in unserem Miteinander in der Stadt zu untersuchen und Möglichkeiten zu finden, sich zu bewegen, zu verändern, eine Neupositionierung vorzunehmen. Wie kann gebaute Umwelt ein verändertes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz ermöglichen? Und, nicht zuletzt, wie wird diese Vorstellung der gebauten Stadt verhandelt?

Podcast urbant

In diesem Podcast treibt uns die Frage um, wie wir eigentlich wohnen, wie wir in der Stadt leben wollen und wie wir diesen Lebensraum Stadt gestalten können.

urbant ist ein Magazin für Menschen die ihre Stadt aktiv mitgestalten wollen. Durch verschiedene Blickwinkel auf Wohnen und Stadt wird das Bewusstsein für das urbane Zusammenleben gefördert.

Das Magazin soll zum Hinterfragen, Handeln und aktivem Stadt gestalten anregen. Wir wollen einen Dialog darüber anstoßen, wie wir in unseren Städten zusammen leben!

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Release-Veranstaltung

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Im Rahmen der ersten Ausgabe von urbant wollen wir euch mit einem Livestream mitnehmen, um einen kleinen Einblick in die Themen der ersten Ausgabe zu geben und die Veröffentlichung von urbant zu feiern!

Am 19.07. um 17:00 geht der Stream Live!

Issue no.1

»ich bin privat hier«

über die Positionierung des Einzelnen zum Ganzen

In der Parabel von der Gesellschaft der Stachelschweine rückt an einem frostigen Wintertag jedes Tier hin und her, bis alle die erträglichste Position zueinander gefunden haben, in der weder die Kälte zu groß ist noch die Stacheln des Nachbarn zu schmerzhaft sind. Es geht übertragen um das Verhältnis von Nähe und Distanz in unserem Miteinander in der Stadt. Dieses wollen wir untersuchen und Möglichkeiten finden, sich zu bewegen, zu verändern, eine Neupositionierung vorzunehmen. Wie kann gebaute Umwelt ein verändertes Verhältnis zwischen Nähe und Distanz ermöglichen? Und, nicht zuletzt, wie wird diese Vorstellung der gebauten Stadt verhandelt?

Dieser Suche widmet sich die erste Ausgabe des Magazins Urbant.

Inhalt

» Bilder einer Stadt «

Wie wirken sich die Vorstellungen vom Wohnen auf das Bild der Stadt aus?

» Zwischen Öffentlich und Privat «

Die Verschiebung der Grenze von Privatheit im Bezug auf das Wohnen.

» Über die Stadtproduktion «

Die Stadt als Austragungsort des Gemeinwesens. Theoretisches Modell von den Ebenen der Wissens-, der Materiellen- und der Bedeutungsproduktion der Stadt.

Außerdem: Fotostrecken, Interviews

und Gastbeiträge