Wir

sind eine Gruppe von jungen Architekten und Studenten der Fachrichtungen Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart. Als solche haben wir den Anspruch neue räumliche Lösungen zu entwickeln um aktuellen Themen wie dem Wohnungsmangel Stuttgarts, dem Verständnis von Stadtplanung als prozesshafte, transparente und bedarfsnahe Entwicklung, sowie den neuen Anforderungen einer unabhängigen und flexiblen Lebensgestaltung begegnen zu können.

Mittels einer bisher ungenutzten Raumressource in Stuttgart, dem temporären Leerstand, wollen wir im Rahmen eines Pilotprojektes neuen, experimentellen Wohnraum schaffen. Unter aktiver Beteiligung der Stadtbevölkerung sollen Nutzungskonzepte erarbeitet werden, um den Leerstand außerdem zum Möglichkeitsraum für die Nachbarschaft zu machen.

Das Projekt Adapter

soll zum Impuls für eine partizipative Stadtentwicklung werden. Es soll aufzeigen, dass ein gemeinschaftliches und gemeinwohlorientiertes Wohnprojekt über den Kreis der Bewohner hinaus zu Nachbarschaft, Quartier und Stadt beitragen kann. Wir möchten damit den Diskurs sowohl innerhalb der Stadtgesellschaft als auch in der Stadtverwaltung anregen und zeigen, dass Zwischennutzungen einen positiven Einfluss auf den Stadtraum haben und einen Rahmen für die Eigeninitiative der Bevölkerung darstellen kann. Eine temporäre Belebung des Leerstands soll außerdem auf die Potentiale des Ortes aufmerksam machen und Möglichkeiten aufzeigen diese bedarfsorientiert zu nutzen.

Zwischennutzung

hat das Potential zu einem zukunftsorientierten und nachhaltigen Stadtentwicklungstool zu werden, das zu diesen Bereichen vielfältige Lösungsansätze hervorbringen kann. Mit dem gemeinnützig angelegten Projekt „Adapter“ wollen wir dieses Potential testen und erforschen. Langfristiges Ziel des Projektes ist es, eine Zwischennutzung für ein bis drei Jahre zu realisieren. 

© ADAPTER für wohnraum in temporärem leerstand